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YouthNotCrime II

Veröffentlicht am 19. Oktober 2026

Es gibt eigentlich keine Veröffentlichungen relevanter Strafverfolgungsbehörden mehr, die sich mit der Entwicklung Organisierter Kriminalität befassen und nicht gleichzeitig auf das Phänomen der Rekrutierung Minderjähriger / Jugendlicher durch kriminelle Netzwerke hinweisen. Zuletzt das Bundeskriminalamt in seinem Lagebild Organisierte Kriminalität 2025.

Wie wichtig und besorgniserregend diese Entwicklung ist, zeigt auch die Tatsache, dass das European Crime Prevention Network (EUCPN) die vom 30.09.-01.10.2026 stattgefundene European Crime Prevention Conference 2026 ausschließlich diesem Thema widmete: “Youth recruitment into organised crime and the administrative approach”.

Die Konferenz war breit angelegt. Das EUCPN und das European Network on the Administrative Approach (ENAA) stellten drei wesentliche Arbeitsstränge vor: (1) Prevention of youth recruitment into organised crime; (2) Administrative approach to tackle Organised Crime and (3) Evidence-based crime prevention.

Wir haben mit Sabine und Marie an der Konferenz teilgenommen und unser (Konferenz-)Schwerpunkt lag auf der Rekrutierung junger Menschen, digitalen Räumen und der Frage, wie Crime as a Service (CaaS) und Violence as a Service (VaaS) tatsächlich organisiert werden.

Daraus ist unser ECPC 2026 / Research Report entstanden. Report aufrufen

Auf Grundlage unserer Beobachtungen von der European Crime Prevention Conference 2026 untersuchen wir, wie Organisierte Kriminalität junge Menschen über digitale Räume anspricht und in arbeitsteilige Tatabläufe einbindet. Wir verknüpfen diese Beobachtungen mit dem EUCPN-/ENAA-Toolkit sowie aktuellen Veröffentlichungen von Europol und BKA und skizzieren daraus einen möglichen partizipativen Präventionsansatz.  

 

  • An die Adresse info_at_antifinancialcrime.org können sich gerne Schulen oder Schulträger und Jugendeinrichtungen wenden, wenn wir an Ihren Einrichtungen eine (kostenlose!) Veranstaltung zur Sensibilisierung / Prävention zum Phänomen „Ansprache Jugendlicher durch kriminelle Netzwerke“ durchführen dürfen.
  • Ein solches zivilgesellschaftliches Programm und Projekt ist auf Förderung und Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende (Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung finden Sie hier: https://antifinancialcrime.org/unterstuetzen/, Verwendungszweck YouthNotCrime).
  • Sollte Ihre Organisation oder Firma an einer nachhaltigen Unterstützung dieses Projekts interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an: thomas.seidel_at_antifinancialcrime.org und sabine.gruetzmacher_at_antifinancialcrime.org.

Spendenkonto:
antifinancialcrime.org gGmBH
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE26 4306 0967 1273 4212 00
BIC: GENODEM1GLS